Unser Leitbild

 

Meditation und der Wunsch nach einem bewusstem Dasein, ist der Faden der uns leitet. Er verbindet uns stets aufs Neue mit den Veränderungen des Lebens.   

Präambel

Das Ziel unserer „Schule für Meditation und Achtsamkeit“ ist die Bewusstwerdung des Einzelnen und die Hinführung zu einer achtsamen Lebens- und Betrachtungsweise im Privaten wie im Betrieblichen. Begriffe wie Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung sind die Grundlagen, um Achtsamkeit in uns zu kultivieren. Unsere Arbeit dient daher einer lebenslangen Erforschung des eigenen SEIN und des Lebens an sich.

 Ziele

  • Die Fähigkeit verbessern, auch inmitten von Stresssituationen und Herausforderungen des täglichen Lebens bewusst zu agieren und zu reagieren, anstatt in erlernten und automatischen Denk- und Handlungsmustern zu verharren. Mehr innere Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude, Stärkung von Selbstvertrauen, Selbstakzeptanz und Selbstmitgefühl (Entwicklung von Selbstverantwortung und Verständnis für unsere eigene Person)
  • Physische und psychische Entspannung
  • Stärkung der Selbstverantwortung im Umgang mit der eigenen Gesundheit führen zu Salutogenese (Entstehung, Entwicklung und Erhaltung der Gesundheit, durch Achtsamkeit)
  • Stärkung des Immunsystems sowie körperlicher und psychischer Selbstprävention
  • Die Gegenwart bewusst wahrnehmen
  • Respekt und Anerkennung gegenüber anderer Menschen und Lebewesen

Dabei legen wir besondere Aufmerksamkeit auf die folgenden Qualitäten des menschlichen Seins

  • Nicht-Urteilen: Dinge zur Kenntnis nehmen, ohne diese zu bewerten und sie so anzunehmen, wie sie sind.
  • Geduld: das innere Wissen, dass Lebensumstände und Menschen Zeit zur Entfaltung benötigen
  • Anfängergeist: Neugierig, offen und ohne Erwartungen von einem Augenblick zum nächsten
  • Vertrauen: den inneren Impulsen und der eigenen Weisheit vertrauen lernen
  • Nicht-Greifen: Nicht jede Handlung dient einem Zweck. Meditation ist aktives „Nicht-Tun“
  • Akzeptanz: Die Dinge annehmen wie sie nun mal sind, ob angenehm oder unangenehm
  • Loslassen: Die Bereitschaft sich nicht an Dinge zu klammern
  • Entschlossenheit: Entschlossenheit, Disziplin und Zielstrebigkeit
  • Selbstmitgefühl: Mitfühlende Haltung für sich selbst entwickeln und somit Empathie fördern

Trainingsinhalte

Wir vermitteln unsere Kursinhalte gestützt auf wissenschaftliche Studien, z.B. MBSR- (Mindfulness Based Stress Reduction nach Prof. Jon Kabat Zinn), Elemente aus der Gestalttherapie Fritz Perls, Bioenergetik- Körperarbeit nach Alexander Löwen und Ron Kurz, Atemraum nach Stanislav Grof und Ilse Middendorf, Encounter nach Viktor Frankl und Carl Rogers, Körperpsychologie des Yoga und der Spiraldynamik. ZEN-Meditation und die Kunst des „liebenden Herzen“ der Sufi`s, und die aktiven und bewegten Meditationen von OSHO (Bhagwan Shree Rajnees) sind tief in uns verankert.
Meditation hat sich, durch die Jahrtausende hindurch, immer wieder selbst erneuert und zu jeder Zeit, in jeder Epoche, gab es Menschen, die sich tief mit dem Wesen der Meditation auseinandersetzten und der Erneuerung ihren Lauf ließen. Neben J.Kirshnamurti und OSHO, war Burkhardt Kiegeland ein wichtiger Lehrer um Meditation in den Alltag zu integrieren. Heute ist Dr. Wilfried Nelles, der Entwickler des Lebens-Integrations-Prozesses, kurz LIP genannt, jemand der für eine moderne Weiterentwicklung des menschlichen Bewusstseins steht und so fließen seine Erkenntnisse, über das Wachstum von menschlichem Bewusstsein, in unsere Kurse ein. So bereichern unterschiedliche Aspekte unsere Arbeit und gestalten einen offenen und prozessorientierten Raum

    Achtsamkeit am Arbeitsplatz

    Die drastische Zunahme von Stress und Burnout in unserer modernen Arbeitswelt bedroht längst nicht mehr nur die Gesundheit und Lebensqualität des Einzelnen, sondern immer mehr auch die Leistungskraft unserer Wirtschaft. Studien weisen darauf hin, dass bereits mehr als 50 Prozent aller verlorenen Arbeitstage im Zusammenhang mit Stressproblemen stehen. Allein diese Tatsache lässt vermuten, dass die Belastungen, die durch berufliche, wie auch private Schieflagen entstehen, fließend ineinander übergehen. Es gibt demnach keine Trennung mehr zwischen diesen Bereichen.

    Für die Zukunft sollte das Training der Achtsamkeit, gerade auch für Führungskräfte und Personalverantwortliche, als Basis für den beruflichen Alltag gefördert werden. Die jeweiligen Anforderungen der einzelnen Berufsgruppen sind häufig sehr unterschiedlich. So werden hier sinnigerweise, die unterschiedlichsten Trainingskonzepte zum Einsatz kommen. Die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Ursachen von Stress und Burnout ist und bleibt aller Wahrscheinlichkeit nach ein großes Thema der Zukunft. Die Veränderungen und die Anpassung des modernen Menschen auf die vielfältigen Herausforderungen im beruflichen und privaten Alltag, wird nicht nur für den Einzelnen von großer Bedeutung sein, sondern bedeutet auch eine grundlegende Veränderung der Firmenkultur.

    Wie wir Diversität verstehen

    Im Grunde ist von Anbeginn unserer Arbeit, die Akzeptanz der Vielfalt und die innere Überzeugung von Gleichheit, unsere Intension. Doch wollen wir uns auch aus heutiger Sicht mit der Diversität beschäftigen und unsere Stellung und innere Haltung dazu zeigen und gehen der Frage nach, was Diversität für uns ist.

    Die Zeiten haben sich geändert. Das Streben nach Gleichheit und Homogenität hat eine imaginäre Norm hervorgebracht, die heute hinterfragt werden muss. Alle Unternehmungen wollen es grundsätzlich „allen“ Recht machen. Aber: Wer sind heute „alle“?

    Diversität selbst ist ein Prinzip des Lebens. Dort, wo ein Gesamtes nachhaltig gedeihen und sich entwickeln soll, herrscht Vielfalt – Biodiversität, einem Naturprinzip, das wir um uns herum erkennen können. Wenn wir von Diversity sprechen, sprechen wir von etwas, das moralisch ist.

    Die Beschäftigung mit Diversity ist getragen von zahlreichen Veränderungen in der heutigen Gesellschaft. Die damit verbundene steigende Komplexität verändert Organisationen und auch die Wirtschaft nachhaltig. Wir alle sind Teil von Diversity, denn wir weisen Unterschiede auf, die uns im Miteinander nützen, mitunter aber auch Reibungen und sogar Konflikte hervorrufen.

    Diversity erfordert ein Nachdenken über die Prinzipien von Gleichheit und Unterschiedlichkeit. Vielfalt braucht allerdings unbedingt auch Regeln, um Konflikte, die durch die Vielfalt entstehen, zu minimieren und in eine konstruktive Richtung zu lenken. Das Prinzip von größtmöglicher „Gleichheit“ wird zum Prinzip der „Einheit in Vielfalt“ und versetzt uns neuerdings in die Lage, unsere individuellen, organisationalen und gesellschaftlichen Handlungsspielräume zu erweitern.

    Diversity betrachtet unterschiedliche Dimensionen von Vielfalt unter einer bestimmten Perspektive. So können wir in jedem Menschen etwas, dass wir als „Kerndimensionen“ bezeichnen, als Dimension des inneren Potential fördern und kultivieren.

    Anmerkung: Wir haben uns diesem Thema mit dem Praxisbuch Diversity, von Pauser&Wondrak 2011, beschäftigt und einige Anregungen gerne übernommen.

     

     

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